Platz 1, Lofoten im Januar 2020

Platz 1

Erster und zweiter Platz sind Aufnahme von Axel Krause von den Lofoten im Januar 2020. Keine Schnappschüsse sondern Arbeiten mit bewusst und gut gestaltetem Bildaufbau und professioneller technischer Umsetzung.

Das sagt Axel selbst zu diesen Aufnahmen: Ziel der Weitwinkelaufnahme (19mm) war es zunächst in der steinigen, schwierig zu begehenden Uferregion einen sicheren Platz für das Stativ zu finden. Anschließend mußte ein geeigneten Vordergrund, Bildausschnitt gefunden werden um im Bild die gesamte Tiefe bis zu den Bergen darzustellen. Hierzu musste weit abgeblendet werden. Zusätzlich nutzte ich einen Grau-Verlaufsfilter um die Belichtung zwischen Himmel und Vordergrund weiter auszugleichen. Nach mehreren Versuchen zeigte sich eine harmonisch, ruhige Bildwirkung bei einer Belichtungszeit von ca. 20 Sekunden.  

 Platz 2, Lofoten im Januar 2020

Platz 2

Die Bildidee war es, die Dynamik des über die vorgelagerten Felsen eindringenden Wassers festzuhalten. Ebenso sollte die bestehende Kälte wahrgenommen werden. Der im Vordergrund liegende Stein mit den kleinen Muscheln sollte als Focuspunkt dienen. Wichtig war es wieder die im Hintergrund befindliche Gebirgskette aufzunehmen um das Bild mit einem Hintergrund abzuschließen. 
Die Aufnahme ist mit Stativ, Verlaufsfilter und weit abgeblendetem Weitwinkelobjektiv 19mm, sowie einer Belichtungszeit von ca. 30 Sekunden entstanden. 
Für den Fotografen war es wichtig wasserfeste Schuhe zu tragen. 

 

Platz 3, Gipfel des "Pico das Torres"

Platz 3

Aufnahme von Torsten Sisenop.

Hier seine Hinweise zum Bild: Das Bild zeigt den wolkenverhangenen Gipfel des "Pico das Torres" von dem gut zu erreichenden "Pico do Arieiro" aus. Als wir auf dem Gipfel ankamen war vor lauter Wolken noch gar nichts zu sehen. Nach einem Erkundungsgang rund um den Gipfel und einer Pause senkten sich plötzlich die Wolken und man konnte auf die umliegenden Gipfel schauen. Eine malerische Szene mit toller Stimmung über den Wolken.

 

Platz 4

Platz 4

Das sagt Ulrich Kuczmera zu seinem Bild: Das Foto entstand auf einer Winterreise mit einem Schiff der Hurtigruten im Moldefjord unweit der norwegischen Atlantikküste. Kurz vor der Einfahrt in den Hafen von Molde bot sich mir vom Schiff aus dieses Sonnenuntergangspanorama mit den im Februar verschneiten Felsformationen. Wegen der einsetzenden Dämmerung und weil das Schiff noch nicht angelegt hatte, musste ich aus der Hand mit ISO 800 fotografieren. Mit Lightroom wurden dann leichte Korrekturen vorgenommen.

 

Platz 5, Sanddünen in der Namib

Platz 5

Erläuterungen zur Aufnahme von Peter Kaiser: Dieses Bild entstand während einer Safari mit einem 4X4-Defender durch die Namib-Wüste in der bekannten Sussovlei Namibias, einer von Dünen umgebenen beigefarbenen tonhaltigen Salzpfanne. Die Farbenvielfalt der Dünenzüge wird am späten Nachmittag besonders beeindruckend. Den Himmel habe ich mit einem Verlaufsfilter intensiviert um Abwechslung in die blaue Fläche zu bringen. Die klassische Dreiteilung zieht die Sandmuster etwas in die Breite. Ein Tipp: Wenn möglich sollte man kurz vor der Schließung des Nationalparkes hineinfahren, da dann die vielen Touristen mit den Overlandern und Großraum-Jeeps schon wieder weg sind und man Zeit zum Fotografieren hat.

 

Platz 6, Sonnenuntergang in Thailand

Platz 6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erläuterung von Torsten Sisenop zu seiner Arbeit:

Ein einsamer Strand in Thailand kurz nach Sonnenuntergang im März. Die meisten Sonnenuntergänge in Thailand haben diese schöne pastell-violette Färbung. Leider hat diese Färbung zwei Ursachen. Zum einen ist es die hohe Luftfeuchtigkeit zum anderen jedoch auch Luftverschmutzung die meist von Verbrennungen von Zuckerrohrplantagen stammt. Die Aufnahme entstand mit Stativ als Langzeit-Belichtungsreihe. Im Entwicklungsprozess wurden mit Luminanz Masken die einzelnen Belichtungszonen einzeln abgestimmt und manuell zusammen gefügt um ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen, das der Situation vor Ort subjektiv am Ehesten entsprach.